MIETE: von Repräsentanz in Schwachhausen

480,00 € Miete
2 Zimmer
31 m2
28211 Bremen

Objektdaten

Adresse
28211 Bremen
Immobilien­typ
Gewerbe, Büro/Praxis, Bürogebäude
Zimmer
2
Büroflächen
31 m2
Büroteilfläche
31 m2
Zustand
gepflegt
Alter des Gebäudes
Altbau
Baujahr
1864
verfügbar ab
ab sofort
Online-ID
4391436
Anbieter-ID
G848
Stand vom
10.10.2018
Provision für Mieter
Bei Abschluss eines Mietvertrages ist vom Mieter eine Vermittlungsgebühr in Höhe von 2,38 Kalt-Monatsmieten (inkl. der derzeit gültigen Umsatzsteuer) für den Nachweis des obigen Objektes an EXPOSÉ Immobilien zu zahlen.
Warm­miete
(zzgl. Heizkosten)
570,00 €
Brutto­kalt­miete
480,00 €
Netto­kalt­miete
480,00 €
Betriebs- / Neben­kos­ten
90,00 €
Altbau
Parkett
Teppichboden
Energie­aus­weis:
vorhanden (verbrauchsorientiert)
Energie­ver­brauchs­kenn­wert
163 kWh/m2a (inkl. Warmwasser)
Gültig bis
30.06.2018
Baujahr
2006
Heizungsart
Zentralheizung
Befeu­e­rungs­art
Gas

Diese Gewerbeeinheit befindet sich auf der rechten Seite der Hochparterre, eines im Jahre 1864 erbauten Herrenhauses an der Schwachhauser Heerstraße. Aufgrund stetiger Modernisierung befindet sich die Immobilie in einem sehr gepflegten Zustand. Original Stilelemente wie zum Beispiel der Stuck, die Türen und Marmorböden sind erhalten geblieben und spiegeln die Charakteristik der damaligen Architektur wunderbar wieder. Durch die 4,90 m hohen Decken entsteht ein Raumgefühl, was seinesgleichen sucht. Bei dem Betreten der original Hauseingangstür gelangen Sie in den Flurbereich, welcher mit hochwertigen Marmorfliesen versehen ist. Von diesem Flur aus erstreckt sich auf der rechten Seite, die helle und mit Laminat versehene Bürofläche. In dem Büro angekommen, erwartet Sie zunächst ein großzügiger Raum, welcher mit einem großen Doppelfensterelemente versehen ist. Nach einer weiteren Tür geradeaus, betreten Sie das Durchgangszimmer, in dem sich einerseits ein kleiner Einbauschrank mit Ablage und gegenüber eine Waschgelegenheit mit Geschirrspüler befindet. Danach betreten Sie das Turmzimmer, welches mit reichlich Fenstern ausgestattet ist und somit vom Tageslicht sehr gut erhellt wird. Zu der Bürofläche gehören zwei WC´s, die von der linken und von der rechten Gewerbeeinheit gemeinschaftlich genutzt werden. Somit kann ein WC als Kunden-WC bereitgestellt werden, das andere zur privaten Nutzung. Beide WC´s sind vom Eingangsbereich aus zu erreichen. Desweiteren gibt es einen kleinen Aufenthaltsraum mit Spüle und Schränken ausgestattet, die beiden Gewerbeeinheiten zur Nutzung obliegt. Es besteht die Möglichkeit Stellplätze anzumieten. Sprechen Sie uns gerne diesbezüglich an! Aufgrund der hervorragenden Lage, eignet sich die Bürofläche ideal als repräsentative Firmenadresse, die auch visuell sehr stark wahrgenommen wird.


Lage

Die Schwachhauser Heerstraße verläuft nordöstlich der Innenstadt Bremens durch den Stadtteil Schwachhausen und ist als über drei Kilometer lange Ausfallstraße in die äußeren Stadtteile eine wesentliche Achse des innerstädtischen Verkehrs. Sie wurde als Chaussee durch ein Villenviertel angelegt und vermochte sich diesen Charakter in Teilen bis heute zu erhalten. Über die Jahrhunderte war die heutige Schwachhauser Heerstraße eine nahezu unbebaute Straße, die durch die Schwachhauser Feldmark (Wiesen, Äcker und Felder) führte und Bremen mit Schwachhausen verband. Die einzigen Gebäude an der Straße waren Gehöfte, sogenannte Vollhöfe, die im Besitz der Bauern aus der Siedlung Pagentorn (Pferdeturm) waren. Wegen dieser Besitzverhältnisse lautete der Name der Straße zumindest bis zur heutigen Carl-Schurz-Straße Pagentorner Weg. 1787 wurde dieser Weg zum Teil gepflastert und von 1816 bis 1819 umfassend ausgebaut und nach Norden bis in das Dorf Horn verlängert. So wurde die alte Riensberger Straße entlastet, die bislang die einzige Verbindung des Dorfes mit Bremen gewesen war. Verbunden mit dem Ausbau war auch die Errichtung eines Wegegeldhauses in Höhe der heutigen Einmündung der Metzer Straße. Die auf der Chaussee verkehrenden Kutschen mussten dort einen Wegzoll entrichten. Diese Regelung galt noch bis Ende der 1870er Jahre. 1901 gestaltete man das Haus zu einer Polizeiwache um und 1933 wurde es abgerissen. Um 1825 begannen die Pagentorner Bauern, vor der fortschreitenden Ausweitung des Stadtgebietes zurückzuweichen, verkauften nach und nach ihre Höfe an der Schwachhauser Chaussee als Bauland und ließen sich mehrheitlich selbst an dieser nieder. 1834 war das erste Gebäude an der Chaussee in stadtauswärtiger Richtung eine Ziegelei auf der linken Straßenseite, etwa auf Höhe der heutigen Einmündung der Carl-Schurz-Straße. Dahinter bestanden nur noch acht alte Vollhöfe. Ab etwa 1850 errichteten Bremer Kaufleute an der Schwachhauser Chaussee ihre Villen und Landhäuser und ab dem 4. Juni 1876 verkehrte auf der Straße die erste Pferdebahn, die zunächst die Strecke vom Herdentor in der Altstadt bis zur Vahrster Brücke bediente und in den Folgejahren verlängert wurde. Sie transportierte anfangs überwiegend Städter, die einen Tagesausflug auf das Land unternehmen wollten. Vier Jahre später waren mit dem Caffeegarten und Tanzsalon Ludwigslust, dem Schweizerhaus sowie den Restaurationen Ländliche Erholung und Englischer Garten bereits vier Ausflugslokale an der Schwachhauser Chaussee eröffnet. Die Bremer Straßenbahn wurde 1892 elektrifiziert und die Schwachhauser Chaussee war eine der ersten Straßen, die die neuen Züge mit bis zu neun Kilometern pro Stunde befuhren. Acht Jahre darauf, 1900, waren die Wiesen entlang der Chaussee von der Stadt kommend bis zur Hollerallee verstädtert. Per Senatsbeschluss wurde der Name Schwachhauser Chaussee 1914 abgeschafft und durch die Bezeichnung Schwachhauser Heerstraße ersetzt. Die systematische Erschließung Schwachhausens schritt nun schneller voran und 1925 reichte die Bebauung bis zum Schwachhauser Ring. Der Stadtteil Schwachhausen bietet eine hervorragende Infrastruktur. Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Apotheken, Restaurants und die Geschäfte des täglichen Bedarfs liegen in unmittelbarer Umgebung. Eine Haltestelle des ÖPNV befindet sich direkt vor der Immobilie und bietet eine sehr gute Anbindung an die Bremer Innenstadt. Der Hauptbahnhof ist mit der Bahn ca. 5 Fahrminuten entfernt. Der Autobahnzubringer ist ca. 10 Fahrminuten entfernt. Von hieraus ist auch eine überregionale Anbindung gewährleistet.


Sonstiges

- Angaben gemäß EnEV 2014 - Energieausweis Art: Verbrauch Endenergiekennwert: 163 kWh/(m²*a) Warmwasser enthalten: JA gültig bis: 30.06.2018 Nebenkosten enthalten: Wasserversorgung, Entwässerung, Warmwasserversorgung, Reinigung und Wartung des Warmwasserbereiters, Stromkosten der allgemeinen Beleuchtung, Müllabfuhr, Grundsteuer, Siel- und Deichabgaben, Gebäudereinigung und Ungezieferbekämpfung, Straßenreinigung, Fußwegreinigung, Schornsteinreinigung, Gartenpflege, Sach- und Haftpflichtversicherung, Hauswart und sonstige Betriebskosten gemäß Aufstellung (s.u.) Die Terrasse vor der Haustür ist dieser Einheit zur Mitbenutzung zugesprochen. Alle Angaben sind ohne Gewähr und basieren ausschließlich auf Informationen und Unterlagen, die uns von unserem Auftraggeber übermittelt wurden. Für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität dieser Daten kann von uns keine Haftung übernommen werden. Bitte beachten Sie, dass bei der Gewerbeflächenangabe Balkone und Terrassen hälftig einberechnet wurden.

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Ihr Ansprechpartner

Frau Kirsten Bögner
Bürgermeister-Smidt-Str. 41, 28195 Bremen

Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Kontaktaufnahme auf immobilien.weser-kurier.de, Objekt G848 - vielen Dank!