NEUER PREIS: Saniertes denkmalgeschütztes Haus im Bremer Schnoor

28195 Bremen - Altstadt

510.000,00 €
Kauf
5
Zimmer
86 m2
Fläche

Objektdaten

Adresse
28195 Bremen - Altstadt
Immobilien­typ
Einfamilienhaus, Haus, Wohnen
Zimmer
5
Gesamtfläche
111 m2
Grundstück
35 m2
Wohnfläche
86 m2
Kellerfläche
25 m2
Etagenanzahl
3
Alter des Gebäudes
Altbau
Baujahr
1601
Online-ID
5029429
Anbieter-ID
91667
Stand vom
02.10.2019
Kauf­preis
510.000,00 €
Provision für Käufer
5,95% des Kaufpreises (inkl. MwSt.)
Badezimmer
1.0
Altbau
Einbauküche
Provisionsfrei
Unterkellert
Offene Küche
Energieausweis ist laut Gesetz nicht erforderlich.
Gebäudeart
Wohnimmobilie
Primärer Energieträger
Gas
Heizungsart
Zentralheizung
Befeu­e­rungs­art
Gas

NEUER PREIS: 510.00€ Das dreigeschossige, geputzte Giebelfachwerkhaus mit einem Satteldach und Kranbalken, dem zweigeschossigen seitlichen Erker, der offene, inneren Empore in der Zwischenetage und der Windfahne, wurde 1601/1650 in der Epoche der Renaissance gebaut. Eine Inschrift steht in einem Balken über dem ersten Obergeschoss: „DER HER BEWAR DIN INGAHN UN UHTGAHN VAN NUAN BET IN EWICHHEIT A“. Bemerkenswert ist eine schöne Holztreppe zu den Etagen. 1760 erfolgten Umbauten. Nach geringen Beschädigungen im zweiten Weltkrieg erfolgte 1955 eine Wiederherstellung nach Plänen des Denkmalpflegers und Architekten Rudolf Stein. Links neben dem Haus ist der Durchgang zum Katzen-Café; seit 1966 steht hier das Portal Alexanderbogen von 1627 aus der Spätrenaissance. Heute (2018) wird das Haus durch die Kunstgalerie Schnoor 37 genutzt. Dieses denkmalgeschützte Wohnhaus wurde von dem Eigentümer mit großem Respekt und liebevoller Hand kernsaniert und auf den heutigen Stand gebracht. Schon durch die besondere Fassade erkennt man sofort, dass es sich bei diesem Objekt um eines der schönsten noch erhaltenen Häuser im Bremer Schnoor handelt. Vorbesitzer war die Stadt Bremen. Die ca. 90 m² Wohnfläche zzgl. Nutzfläche im Untergeschoss, verteilen sich auf vier Ebenen. Die besondere Eingangstür aus Eichenholz ist noch original aus dem Barock und schmückt zusammen mit dem offenen Atelier den imposanten Eingangsbereich. Man sagt, dass es sich bei der Tür um die schönste und älteste noch erhaltene Tür im Schnoor handelt. Die Tür stammt aus der Erbauungszeit und ist aus massiver Eiche. Im unteren Bereich befindet sich der offene Eingangsbereich mit Blick auf die Galerie, ein weiterer Raum, sowie ein Gäste- WC. Die schöne Holztreppe führt zum 1. Obergeschoss, hier befindet sich eine wunderbare Galerie mit diversen Sitzmöglichkeiten, sowie einem einzigartigen Erker, der sich in die oberen Bereiche fortsetzt. Vom Erker aus bietet sich eine besonders schöne Aussicht auf das Geschehen im Schnoor. Ein weiteres Zimmer, welches als Büro genutzt wird, befindet sich gegenüber der Treppe, die zum 2. Obergeschoss führt. Hier erreicht man den mit Dachbalken versehenen gemütlichen offenen Wohn-Essbereich. Auch in diesem Raum erlebt man ein einzigartiges Wohngefühl, da durch die offene Balkenlage den Dielenboden und dem schönen Ausblick auf die Nachbarhäuser des Bremer Schnoors, ein wunderbares gemütliches Wohngefühl entsteht. Eine schöne offene Einbauküche mit Sitzplatz befinden sich angrenzend an dem Wohnraum. Im Dachgeschoss befindet sich das Badezimmer und das ebenfalls mit alten offene Dachbalken versehene Schlafzimmer mit neueren Einbauschränken. Eine moderne Gas Kombiteherme beheizt das gesamte Haus. Das Haus hat einen, für Häuser im Schnoor üblichem Keller, mit geringer Deckenhöhe von ca. 160 cm. BITTE BEACHTEN SIE, DASS WIR NUR EXPOSES ONLINE VERSENDEN BEI VOLLSTÄNDIGER ANGABE DER ADRESSE UND TELEFONNUMMER!


Ausstattung

Auf folgendes möchten wir noch hinweisen -2006 fachgerechte Gesamtrenovierung -2007 Außenanstrich und Sanierung aller alten Balken -2011 wurden alle Fenster erneuert


Lage

Die ursprüngliche Bevölkerung des Schnoors bestand überwiegend aus Flussfischern und Schiffern. In der Epoche des Klassizismus und des Historismus entstanden um 1800 bis 1890 die meisten oft kleinen Gebäude. 1959 wurde von der Stadt ein Ortsstatut zum Schutz der erhaltenswerten Bausubstanz beschlossen. Die Häuser wurden dokumentiert und viele seit den 1970er Jahren unter Denkmalschutz gestellt. Ab den 1960er Jahren fanden mit Unterstützung der Stadt Sanierungen, Lückenschließungen und Umbauten im Schnoor statt. Wie Perlen einer Kette reihen sich die Häuser im Schnoor aneinander. In Bremens ältestem Quartier ist alles kleiner uns besonders. Kirche, Kloster, Kneipen, Kitsch, Kunst und Kunsthandwerk, alles auf kleinem Raum, in einer wunderschönen historischen Umgebung. Das alles sorgt dafür, dass der Schnoor immer einzigartig und überaus liebenswert bleiben wird. Schmucke Gebäude, oft mit kunstvollen Vorbauten aus der Barock- und Rokkokozeit. Eingelassene Wappen zeugen vom Reichtum der Familien. Historische Fassaden, wunderschöne Haustüren, schmucke Gesimse und zierende Giebel, das Auge wandert durch die Geschichte und könnten die Häuser sprechen, sie hätten viel zu erzählen. Der Schnoor liegt in der Bremer Altstadt, welche zu der begehrtesten Wohnlagen in Bremen zählt, da hier Schulen, Kindergärten und die Einkaufsstraßen Obern- und Sögestraße sowie die überdachten Einkaufspassagen zu Fuß erreichbar sind. Von der Domsheide fahren öffentliche Verkehrsmittel in Richtung Hauptbahnhof und über die Weser bis zum Flughafen.

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